Dienstag, 5. Februar 2008

Cold Prey - Eiskalter Tod






















Regie:

Roar Uthaug

Darsteller:

Ingrid Bolsø Berdal, Tomas Alf Larsen,
Rolf Kristian Larsen,Endre Martin Blindheim Midtstigen,
Victoria Winge...


Story:

Eine Gruppe von fünf Mittzwanzigern, darunter zwei Pärchen, entscheiden sich für einen Ausflug in die schneebedeckten Berge von Jotunheimen um dort ausgiebig und abseits des Massenbetriebs dem Snowboard-Vergnügen zu frönen. Doch Übermut tut selten gut und bei der Abfahrt verletzt sich einer der Burschen am Fuß, so dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken ist. Bis zum Auto ist's zu weit und dunkel wird's auch bald. Da stößt man auf eine verlassene Herberge, die früher Touristen dutzendweise Unterkunft gewährte. Unbeschwert werden die nächsten 24 Stunden allerdings nicht, denn die Gruppe ist nicht allein und Telefon oder Handy funktionieren nicht ...


Kritik:

Wie vielen Leuten schon aufgefallen ist, ist das es immer mehr Slasher oder Folterfilme in den Kinos oder auf DVD gibt. Es werden immer mehr produziert und meistens ist es billiger Abklatsch von großen Filmen wie Saw, Hostel, Scream usw... Doch bei diesem Slasher ist das mal etwas anderes als sonst.

Der Regiesseur Roar Uthaug hat mit Cold Prey seine erste "große" Produktion rausgebracht und macht dies schon mal mit einer guten Leistung. Die Amtosphäre im Film ist echt Genial gewählt, die Schneebedeckten Berge, das verlassene Hotel..einfach Top. Was die Darsteller angeht hat Roar ein gutes Händchen bewissen,ich habe schon lange keinen Slasher mehr gesehen bei dem so gute Schauspieler mitspielten und dabei noch sinvolle Dialoge haben.

Was schade ist, ist das man über die Personen nicht mehr erfährt, doch da kann man darüber hinwegsehen. Story an sich hat seine höhen und tiefen und ist gegen Ende hin sehr Spannend. Was den Goregehalt angeht wird hier eher auf Offscreen Szenen gesetzt, doch das ist wirklich nicht schlimm da sich der Film in diesem Punkt schon mal von dem total sinnlosen Metzelfilmen abhebt. Es fließt zwar Blut doch echte Gorehounds werde nicht übermäßig begeistert sein. Die Musik zum Film hat auch voll meinen Geschmack getroffen. Die Kameraführung war gut, gerade was das Ende betrifft, einfach ein Packendes Finale.


Fazit:

Im Gesamtpacket ein Slasher der sich von den meisten abhebt dadurch das er mit tollen Darstellern glänzen kann und nicht nur auf Blut setzt sonder auf Thrill und Atmosphäre.


8,5/10

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